Kunst- und Kulturverein

exhibitions

Kunstausstellungen

Seit ihrer Gründung hat die WerkStadt mehr als 30 Kunstausstellungen kuratiert und durchgeführt. Die lokalen oder internationalen Künstler präsentierten jeweils einen Monat lang ihre Werke der kunstinteressierten Öffentlichkeit (Fotografie, Malerei, Skulptur, Textilkunst, Multimediakunst, Graffiti, Video-/Klanginstallationen u.v.m.).

Ausstellungskalender 2012

exhibitions

The art exhibition calender for 2012 was made out of a selection of 230 project proposals from all over the world. Our small curatorial team looked at documentation of art projects, read artist statements, and leafed through curriculum vitaes until our eyes bled. Then we undertook the highly objective process of ranking artworks and arguing about what we liked better. The logistics, organisation, installation, and promotion of these thoughtful interventions in our public rooms was made possible through the support of the Stiftung Pfefferwerk.

Ausstellungsliste 2012 (.PDF 4,8 MB)

Ausstellungen in der WerkStadt 2008-2011 (.PDF 4,8 MB)


Gesichtsbuch . . . analog vernetzt. (2010)

Gesichtsbuch

Gesichtsbuch...analog vernetzt. ist ein zehntägiges Experiment, das spielerisch das Verhältnis von virtueller und physischer Realität auslotet Vom 25.05. bis 03.06.2010 wird die Neuköllner Werkstadt e.V. zur Plattform für "soziales Netzwerken", indem wir dort das derzeit populärste Onlinenetzwerk Facebook vom Internet in den Raum übertragen:

Interessierte erhalten hier die Möglichkeit in Form von Fensterrahmen und Pinnwänden ein Profil an den Wänden der Werkstadt zu erstellen und so für 10 Tage Mitglied des Netzwerks Gesichtsbuch...analog vernetzt. zu werden. Einmal Mitglied, können Freundschaften geschlossen, Nachrichten verschickt und Gespräche geführt werden – alles analog versteht sich.

Und vielleicht gerade deshalb so unvorhersehbar . . .

www.gesichtsbuch2010.de


Made in Berlin© (2009)

mib mib-flyer

WerkStadt-Künstler in einer Gruppenausstellung in Russland

2009 sind einige WerkStadt-Künstler mit anderen nahmhaften Kunstgrößen nach Kaliningrad (Russland) gereist, in gewisser Weise als Botschafter der Berliner Kunstmetropole. Sie waren gute Beispiele für die inspirierende Atmosphäre der Stadt, welche ihr kreatives Output bewirkt hat. Viele dieser Werke waren brandneue Arbeiten, die noch niemals zuvor der Öffentlichkeit vorgeführt wurden, sie hatten in Kaliningrad ihre Weltpremiere.

Jason Benedict hat für die von ihm kuratierte Ausstellung das Flickwerk der ihn umgebenden Kunstwelt ergründet und einzelne Teile zu einer gelungenen Mischung zusammengefügt. Mit Hilfe der Organistorin Christina Hilmer und weiteren Helfern in Russland haben sie zwei großartige Ausstellungen ins Leben gerufen, die eine in der Staatlichen Galerie Kaliningrad und die andere im Deutsch-Russischen Haus.

Die teilnehmenden Berliner Künstler hatten sehr unterschiedliche Hintergründe: Marcus Ahlers, ein US-Amerikaner deutscher Abstammung zeigte Installationen, die auf den Prozess der Elektrolyse verwiesen ebenso wie technische Zeichnungen, welche mit dem im Elektrolyseprozess gewonnenen Kupfer angefertigt wurden. Jürgen Grewes Beitrag waren großformatige, figurative Gemälde der Popkultur. Die japanerin Midori Harata stellte zwei Serien minimalistischer, poetisch-melancholischer Digitaldrucke aus, während Jane Hughes aus Irland ihre Darstellungen verfallener und verlassener Häuser aus aller Welt präsentierte: Kollagen aus aufgelesenen Materialien, Phototransparenten und Projektionen. David Krepfle, ein aktiver Brooklyn Künstler zeigte grelle Masken und Skulpturen, konstruiert aus Holz und Fahrradteilen, die sich mit dem Thema der durch die Medien verbreiteten Ängste, mit der Ironie der Massenproduktion und des Konsums beschäftigen. Lutz Nessing, der seit 1979 in Ost-Berlin arbeitete, präsentierte eine große Reihe experimenteller Arbeiten auf Papier, inspiriert durch Kazimir Malevich und produziert in seiner traditionsreichen Buchdruckwerkstatt. Und Reynold Reynolds, der Kunstfilmemacher aus Alaska führte zwei eindringliche Zweikanal Videoprojektionen vor.

Die Ausstellungen übertrafen jegliche Erwartungen: Ein Projekt, welches als unfinanziertes Experiment startete, erhielt Geleitworte und einführende Reden des deutschen Botschafters, der russischen Kulturministerin des Kaliningrader Gebietes und der wissenschaftlichen Leiterin für zeitgenössische Kunst. Eine Flut von Pressekonferenzen und Pressebeiträgen mit Simultanübersetzungen, Catering gesponsert durch die deutsche Botschaft und andere gastgebende Institutionen und eine Besucherzahl von ungefähr 3.000 Interessenten machten Made in Berlin© zu einem großartigen Erfolg.

Dokumentation und Presse