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Fr, 24.07.2020 21:00

Ort Körnerpark, Jonasstraße Ecke Selkestraße , 12051 Berlin

Freiluftkino im Körnerpark zeigt: Happy

 

Als letzten Film in diesen Sommer zeigen wir euch "Happy" von Carolin Genreith.

Los geht's am Freitag den 24.7. um 21:00 im Körnerpark, Jonasstraße Ecke Selkestraße in Berlin Neukölln.

Der Eintritt ist wie immer frei, aber wir freuen uns über Spenden für das Projekt.

 


 

ANMELDUNG

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen müsst ihr euch vor dem Besuch hier unten auf der Seite anmelden.

Den Link dazu schalten wir immer 24 Stunden vor Beginn der Vorführung frei, also am Donnerstag um 21:00 

Die Anzahl der verfügbaren Plätze ist begrenzt. Mögliche Restplätze werden direkt am Abend vergeben, aber auch da müsst ihr euch in eine Liste eintragen und es besteht keine Garantie, dass ihr rein kommt, wenn ihr euch vorher nicht angemeldet habt.

 


 

 

 

Happy

Dokumentarfilm, D 2016, 90 min.

Regie: Carolin Genreith

Deutsch / Thai mit deutschen UTs

 

Es ist wohl der Horror jeder Tochter: Eine Postkarte aus Thailand, auf der steht: „Meine Liebe, mir geht es gut hier, ich esse Pat Thai und trinke Chang Bier. Und ich habe eine Frau kennengelernt, die so alt ist wie du. Liebe Grüße, Papa.“

Seit ein paar Jahren hat sich Carolins Vater Dieter sehr verändert. Nach der Trennung von seiner Frau, Carolins Mutter, tauschte er Wanderschuhe gegen Flip-Flops und fährt seitdem jedes Jahr für ein paar Wochen nach Thailand, mal alleine, mal mit Freunden – alle über 60 und geschieden. Der Vater sagt, er habe dort die beste Zeit seines Lebens. Die Tochter denkt: Oh Gott, ist mein Vater jetzt Sextourist?

Ist Dieter nun einer der Männer, die mit einer jungen, schönen Thailänderin im Arm durch die Straßen von Bangkok ziehen? Was will er dort? Ist das jetzt die Suche nach dem Glück oder das Wettrennen gegen die Zeit, die noch bleibt? Der eigene Vater: kein Held, der Vater: ein unmoralischer Täter mit Torschlusspanik?

Als es ernst wird, und der Vater seine Geliebte heiraten will, reist Carolin in ihre Heimat, um den Eigenbrötler zu verstehen, der ihr Vater ist, und der ihr eigentlich immer schon peinlich war. Wie die Regisseurin sagt: „Zu laut. Zu extrovertiert. Zu kauzig“.

In schonungslosen Duellen nähern sich Vater und Tochter einander an: Wonach sehnt er sich? Wovor hat er Angst? Was will er von Tukta, der Thailänderin, und was zur Hölle will sie von ihm?

Gemeinsam reisen Vater und Tochter nach Thailand, wo die Regisseurin sich unversehens als Mitglied einer neuen Familie wiederfindet, während Dieter mit einem vollkommen anderen Konzept von Liebe konfrontiert wird. Und so langsam begreift Carolin, dass es auf ihre vielen empörten Fragen keine eindeutigen Antworten gibt.